Terrestrisches 3D-Laserscanning
Nach den Erfolgsgeschichten der reflektorlos messenden Tachymeter und GPS hat „Terrestrisches 3D-Laserscanning“ das Vermessungswesen erneut revolutioniert. Wesentliches Merkmal dieses Verfahrens ist die rasterförmige und berührungslose Vermessung bestehender Topologie oder einzelner Objekte. Der Messgegenstand wird im Unterschied zu den klassischen Verfahren dabei nicht über diskrete Einzelpunkte sondern durch eine u.U. mehrere Millionen Punkte umfassende Punktwolke definiert. Laserscanning verbindet die positiven Eigenschaften einer zuverlässigen und präzisen dreidimensionalen Datenerfassung nach dem Prinzip der reflektorlos messenden Tachymetrie mit dem hohen Maß an Vollständigkeit und Detailtreue der Photogrammetrie. Jeder gemessene Einzelpunkt beinhaltet ein Koordinatentripel (X,Y,Z), den Intensitätswert des reflektierten Laserstrahls und einen RGB-Farbwert. Ergebnis der Beobachtung ist ein fotorealistisches digitales Abbild des Messobjektes. Die Herstellung Digitaler Oberflächenmodelle, Modellierung von Regelkörpern und Profildarstellungen in jeder denkbaren räumlichen Lage und Anzahl sind nur einige der scheinbar unbegrenzten Weiterbearbeitungs-möglichkeiten der gewonnenen Remissionsdaten. Hauptaufgabengebiete terrestrisch messender Laserscanner sind in vielen Bereichen der Ingenieurvermessung zu finden, wo die bisher eingesetzten klassischen Messmethoden schon teilweise abgelöst worden sind. Bekannte und vor allem neue Vermessungsaufgaben können mit dem Laserscanning durch ein Höchstmaß an Präzision und detaillierter Vollständigkeit umgesetzt werden. |